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VfL Berichte
RINGEN: Die Krise überwunden
Bernd Roth (47), Elektromechaniker (Betriebsratsvorsitzender)

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Haben sie bisher schon Funktionen in
der Abteilung ausgeübt?
Ich war bisher Kassier in der Abteilung.
War es schwierig, das Amt zu besetzen?
Ja, es war recht schwierig, einen Nachfolger
für Henry Göckeler zu finden. Zwar waren
viele bereit mitzuhelfen, aber niemand wollte
die Position des Abteilungsleiters
übernehmen. Und irgendwann kam mein
Name ins Spiel.
Warum haben Sie das Amt übernommen?
Es bestand die Gefahr, dass kein
Abteilungsleiter gefunden wird und die
Abteilung womöglich aufgelöst wird.
Deshalb habe ich das Amt übernommen.
Ich mache das aus Überzeugung und
nicht nur kurzfristig.
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Wie ist die Situation in der Abteilung?
Meine Bedingung war, dass ich nicht alleine dastehe. Und das ist nicht der Fall.
Wenn’s drum geht, halten die Leute zur Stange. Auch an Henry Göckeler
kann ich mich immer wenden. Die Mannschaft hat signalisiert, dass sie mitzieht.
Sportlich werden wir weiter kleinere Brötchen backen müssen als in früheren Jahren,
als der VfL in der Oberliga mitgemischt hat. Aber für mehr fehlt uns das Geld.
Für uns geht es jetzt zunächst darum, den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu schaffen.
Was liegt Ihnen am meisten Herzen?
In der Jugend hatten wir zuletzt Probleme. Was auch damit zusammenhängt,
dass Herbert Tutsch aufgehört hat. Aber er bringt sich weiter ein. Hier müssen wir
besonders viel tun. Wir wollen beispielsweise unsere Trainer auf Fortbildungen
schicken. Wir haben insgesamt ein gutes Gremium beieinander, wir wollen etwas
bewegen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber wir arbeiten daran. |
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Wir bewegen viel!
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